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Das Prinzip des sogenannten Metall-Oxid-Feldeffekttransistors,
kurz MOSFET und dessen MOS-Struktur liegt in der Entstehung eines
Kanals unter dem Gate, der in der Lage ist, zu leiten, wodurch eine
leitende Verbindung zwischen den beiden Anschlüssen Drain und
Source zu Stande kommt.
Metall-Oxid-Feldeffekttransistoren gibt es in verschiedenen
Varianten, wobei hier der grafisch einfach dargestellte n-Kanal
beschrieben wird. Bei diesem MOSFET ist das Grundmaterial
(Bulk/Substrat) ein schwacher p-dotierter Kristall (Siliziumein). In
dem Substrat werden zwei stark Gebiete, die n-dotiert sind,
eingelassen. Diese erzeugen den Sourceanschluss und Drainanschluss.
Es befindet sich zudem zwischen den zwei Gebieten auch weiterhin das
Substrat. Dadurch kommt es zu einer sogenannten npn-Struktur.
Generell verhindert diese einen Stromfluss. Oberhalb dieses
Zwischenraums befindet sich jedoch noch eine äußerst
dünne, widerstandsfähige Isolierschicht, wofür sich
Siliziumdioxid eignet. Eine leitende Schicht dient als Anschluss für
den Transistor-Gate. Diese wiederum wird auf dem angesprochenen
Isolierstoff über dem zukünftigen Kanal aufgetragen.
Während man früher Aluminium hierfür verwendete,
bevorzugt man heute n+/p+ dotiertes Polysilizium, sogenanntes
entartetes Polysilizium. Bei dem beschriebenen Aufbau besteht ein
Kondensator aus Gate-, Bulk-Anschluss und der Isolierschicht. Legt
man eine Spannung bei Gate und Bulk an, so wird der Kondensator
geladen. Es entsteht ein Feld elektrischer Art, wodurch im Substrat
Elektronen (Minoritätsträger) an die Grenzschicht wandern.
Dadurch rekombinieren sie sich mit den Löchern
(Majoritätsträger). Es kommt nun zur sogenannten Verarmung,
bzw. die Majoritätsträger werden verdrängt. Bei
geeigneter Spannung führt dieser Effekt zur Ansammlung von
Minoritätsträgern wodurch das Substrat in der Nähe der
Isolierschicht n-leitend wird. "Inversion" nennt man diesen
Effekt. Es entsteht also ein dünner Kanal, der in der Lage ist,
n zu leiten. Dieser führt zu einer Verbindung der n-Gebiete
(Source und Drain), wodurch Ladungsträger fast ohne Störung
von Source nach Drain fließen. Der Unterschied zwischen den
beiden Anschlüssen (Source und Drain) liegt im meist
unsymmetrischen Aufbau, sodass ein günstiges Verhalten erzielt
wird. In der Regel wird Bulk im inneren Bereich mit Source verbunden.
Es kommt zu einem Potentialunterschied zwischen Source und auf der
anderen Seite Bulk, was Transistoreigenschaften und deren negative
Beeinflussung, den sogenannten Body-Effekt erklärt. Auch wenn
das für die Funktionsweise keinen Einfluss hat, entsteht dadurch
eine weitere Diode zwischen Source- und Drainanschluss, welche
parallel zum eigentlichen Transistor liegt.
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